|
|
 |
Gerade diese Vereinsamung wird durch die stetig steigenden
Single-Haushalte, Beziehungstrennungen und der Internet-Gesellschaft in der Zukunft noch stark zunehmen. Aber ohne liebevolle ernsthafte Kommunikation und Reflektion im Alltag ist keine chronische Erkrankung zu heilen.
Die schulmedizinische medikamentöse Behandlung aller chronischen Erkrankungen (nicht nur der Krebserkrankungen) ist voll von Nebenwirkungen und nicht
selten relativ unwirksam. Nicht wenige Kranke sterben nicht an ihrer Erkrankung, sondern an den Nebenwirkungen der Medikamente. Wir entdecken immer mehr naturheilkundliche Alter- nativen, doch sind diese für viele Patienten kaum zu finanzieren, da es von den Krankenkassen wenig Unterstützung gibt.
In unserer Arbeit erleben wir den Unterschied zwischen unseren
Seminaren (die heilsame Wirkung durch Fasten und/oder Ernährung und Gruppendynamik) und der medikamentösen und einzeltherapeutischen Behandlung in unserer Praxis. In beiden Arbeitsbereichen erleben wir Heilungen und Linderung von Krankheiten. Doch auf unseren Seminaren möchten wir oft gern Menschen mit Diagnose, Einzeltherapie und Medikamenten unterstützen, doch machen es die Beschränkung in Zeit und Raum unmöglich. In unserer Praxis erleben wir nicht selten, wie schwierig langfristige Ernährungs- und Lebensstilumstellungen von den Patienten im Alltag umgesetzt werden können. So liegt der Gedanke nah, unsere beiden Arbeitsbereiche Seminar und Praxis in einem kleinen Kur- und Seminarhaus zu vereinen.
Nun müssen viele dieser Einrichtungen mit einem relativ hohen Tagessatz kalkulieren plus teure diagnostische und therapeutische Verfahren. Die
Personalkosten machen, wie fast überall, ein Großteil dieser Kosten aus. Um einen evtl. längeren Aufenthalt für unsere Patienten bezahlbar zu machen, kamen wir auf die Idee, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Aufenthalt durch zeitweise Mithilfe in Küche, Zimmerservice oder handwerklichem Außenbereich mit zu finanzieren.
|
|
 |
In
unserer Lebensgemeinschaft könnten sie sich gegenseitig Wärme und Halt geben. Nach einer schweren Operation könnte sich ein Gast evtl. 2-3 Wochen vollzahlend verwöhnen und aufbauen lassen und danach langsam, nach steigenden Kräften mitarbeiten, die Therapie über die untervermietete Wohnung finanzieren und so die notwendige stationäre Langzeittherapie über Monate oder gar Jahre ermöglichen, die zur naturheilkundlichen, diätetischen und psychischen Therapie von schweren chronischen Erkrankungen notwendig ist.
Wo dieses Projekt starten soll, ist uns noch nicht so ganz klar. Klaus
möchte gern ins Bergland und plant schon seit seinem 15. Lebensjahr eine Gemeinschaft in einer Mühle, aber darf im Ausland nicht mit invasiven (Spritzen und Infussionen) Methoden arbeiten, und Maritta zieht es an die Sonne, ans Meer und warmes Wasser für Aqua-Wellness muß natürlich auch sein. Daß diese Idee nicht ganz einfach zu realisieren sein wird, ist uns durchaus klar. Doch haben wir unsere Idee hiermit einmal formuliert und wenn die Zeit reif ist, wird sich ein Ort oder - auch mehrere - finden. Es reizt uns aber gerade, mit der besonderen Konstellation des fließenden Übergangs von Therapeut, Mitarbeiter und Patient zu arbeiten, keine sterile Kurhausatmosphäre zu erzeugen, sondern das gemeinsame Lernen von oft gegensätzlichen Menschen zu erleben, wie es sehr oft in unseren Seminaren geschieht. Durch unsere eigene Gegensätzlichkeit scheinen wir beide die geniale Fähigkeit zu besitzen, eine Atmosphäre zu erschaffen, in der die gegensätzlichsten Menschen sich in gegenseitiger Achtung und Liebe austauschen können.
Wann dieses Projekt starten kann, hängt natürlich vom Geld ab. Allein
auf unsere Mittel gestellt, können wir erst in mehreren Jahren anfangen. Wenn wir jedoch einen Sponsor oder eine Sponsorin hätten, ginge es schneller. Wir möchten die Leser ermuntern, uns Anregungen und
Gedanken zu unserer Idee mitzuteilen, damit sie im gegenseitigen Gedankenaustausch reifen
|
|