Maritta
Klaus-Georg
Matthias
Unsere Vision
Leitspruch
Seite 2

Unsere Zukunftsvision

könnte vielleicht so aussehen, wie Klaus es auf einem Seminar einmal visualisiert hat (siehe nebenstehende Zeichnung) oder wie Maritta es 1994 als Vision gesehen hat: ein Zentrum am Meer, oberhalb von einer kleinen Bucht. Wir beide träumen von  einem lebendigem und heilsamen Ort der Begegnung und des miteinander Wohnens. Von unseren Seminarteil- nehmern bekommen wir oft das Feedback, wir würden uns durch unsere Unterschiedlichkeit wunderbar ergänzen. So sind auch die Örtlichkeiten, an denen wir uns  wohl fühlen verschieden: Klaus träumt von einem Haus in den Bergen, Maritta liebt die Sonne und das Wasser. Da Klaus jedoch auch die Sonne liebt und Maritta durch ihn die Berge  schätzen gelernt hat, gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf einen, aber vielleicht  auch auf mehrere Orte, an denen unsere heilsame Vision auf ihre Erfüllung drängt...!

Marittas Vision ist ein Ort der Lebensfreude und Lebendigkeit, der Stille, der Berührung, der Ehrlichkeit und Offenheit, der Kreativität und Liebe. Sie liebt es, mit Menschen zusammen zu tanzen, zu massieren, zu meditieren, zu malen, zu bildhauern, zu tönen und zu musizieren. Sie im warmen Wasser zu tragen und sie auf  einfache Art und Weise zu sich selbst finden zu lassen. Das Sein im Hier und Jetzt im  Alltag erleben. "Du kommst nie irgendwo an, wenn Du nicht da ankommst, wo Du gerade  bist." Sie schätzt es, mit einzelnen zu sein und zu arbeiten, ebenso wie mit der  Gruppe. Delphinische Art des Seins, lustvolle Art des Seins. Das Leben in vollen Zügen genießen. " Lebe Dein Leben, als ob es um Dein Leben ginge."
Klaus Vision wurde geprägt von dem Schicksal einer Seminarteilnehmerin, die 33-jährig an Krebs erkrankte und etwa 3 Jahre darauf verstarb. Nach der erschreckenden Diagnose wurde sie "einfach" berentet und erhielt somit neben der Konfrontation mit dieser ernsten Erkrankung auch noch die Bestätigung, für die Gesellschaft wertlos zu sein. Allein in ihrer Wohnung und ohne Anstellung vereinsamt, suchte sie nach einer Teilzeitbeschäftigung, um den Lebensinhalt und Lebenswillen zu  erhalten. Im Winter nahmen die Stimmungstiefs auf erschreckende Weise zu und so beschloß sie, den Winter auf den Kanarischen Inseln zu verbringen. Sie suchte eine Untermieterin  für Ihre Wohnung über 3 Monate und mietete sich in einem Privatzimmer bei einer Spanierin ein. Doch ohne ausreichende Sprachkenntnisse konnte sie keinen Kontakt zu den  Einheimischen finden und ohne entsprechende finanzielle Mittel nicht mit den Touristen mithalten. So konnte auch die reichlich scheinende Sonne ihr einsames Herz nicht erwärmen. Ihre depressive Stimmung eskalierte. Als sie im Frühjahr zurückkam, waren zu den Knochenmetastasen noch Lebermetastasen dazugekommen und sie verstarb wenige Monate  später.